Namaste

„Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.

Ich erwachte und sah, das Leben ist Dienen.

Ich handelte und merkte, Dienen ist Freude.“
                
Tagore, indischer Dichter


Im Buddhismus wird gelehrt, dass unsere geistige Haltung entscheidend dafür ist wie wir unsere Realität wahrnehmen. Egal, wie die tatsächlichen Lebensumstände sind, es ist immer eine Frage unserer eigenen Interpretationen wie wir eine Situation in unserem Leben erleben. Das wahre Potential liegt im Hier und Jetzt und kann durch die Praxis der Achtsamkeit mehr Intensität ins Leben bringen. Um eine bessere Welt zu erschaffen, ist es wichtig zu erkennen, dass wir die wunderbare Aufgabe haben unser eigenes Leben zu erschaffen. Mit Hilfe von Meditation und der Praxis der Achtsamkeit erkennen wir, dass es uns besser geht, wenn wir Erwartungen loslassen, an andere Menschen, aber auch an uns selbst. Mit Annehmen der Gegebenheiten und Vergeben Fehler anderer und der eigenen Unvollkommenheit bereiten wir eine Atmosphäre die uns ein gesundes Gleichgewicht schenkt.
Gestern ist Geschichte, morgen ist ein Geheimnis und heute ist ein Geschenk.



Liebe die ganze Menschheit.
Hilf allen Lebewesen.
Sei glücklich. Sei höflich.
Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.
Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.
Sprich Gutes über jeden.
Kannst du für jemanden kein Lob finden, so lasse
 ihn aus deinem Leben gehen.
Sei originell. Sei erfinderisch.
Sei mutig. Schöpfe Mut – immer und immer wieder.
Ahme nicht nach. Sei stark. Sei aufrichtig.
Stütze dich nicht auf die Krücken anderer.
Denke mit deinem eigenen Kopf. Sei du selbst.
Alle Vollkommenheit und Tugend Gottes sind in dir
 verborgen – offenbare sie.
Auch Weisheit ist bereits in dir – schenke sie der Welt.
Lasse zu, dass die Gnade Gottes dich frei macht.
Lasse dein Leben das einer Rose sein – schweigend
spricht sie die Sprache des Duftes.

                        Shri Babaji (Februar 1984)